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Tag 2- Lesko (SLO)


Der Tag beginnt für Einige recht hart. Den frühes Aufstehen ist angesagt. Ein Zelt ist in der Nacht zusammen gebrochen und auch das Diesel-Moped will nicht so richtig anspringen.


Also wird kurzerhand erneut das Werkzeug ausgepackt und der Tank dieses mal komplett abgelassen. Mit Benzin aus einem Kanister aufgefüllt läuft das Gerät nun wieder einwandfrei.

Bei einer abendlichen Wette wurde einer unserer Teammitglieder gegen Dominik von den "Rusty Racers" ausgetauscht. Nur für diesen Tag. Ein Glück (Im Unglück), denn entgegen der Annahme die 31 Km/h die sein

Moped läuft war es kein Scherz. Die Hercules Mofa läuft tatsächlich nur 31 Km/h. Und so wird es ein entschleunigter Tag mit langen Wartezeiten. Dennoch fahren wir durch irre Schluchten und über tolle Bergpässe, teilweise durch Waldgebiet.

Einer unserer Rider hat dann auch noch mitten

im Wald einen kleinen Sturz. Ein Berg sprang ihm entgegen und glücklicher Weise kam eine kleine Familie zur Hilfe um ihn unter seinem Moped auszugraben. Das Knie musste leidern, das Moped war so weit in Ordnung.


Unseren Gastfahrer schicken wir aus zeitlichen Gründen an der kroatischen Grenze vor. Wir sind unsicher ob er überhaupt durch kommt, denn er hat weder einen Test noch ist er geimpft.

Aber Alles geht gut. Er wartet auf kroatischer Seite auf uns, wir zeigen nur teilweise Impfung und Ausweise vor.

Da sind wir nun: In Kroatien! Immer noch tolles Wetter und die Temperaturen steigen weiter.

An einem Badsesee treffen wir die Rusty Racers wieder und tauschen unseren "Weber" zurück. An Ert seiner Simson ist durch die Bergfahrten im Wald ein Rad nicht mehr in Ordnung. Einige Speichen sind gebrochen. Aber nur ein kurzes Nachfragen ist nötig, und schon bietet ihm jemand von einem anderen Team ein "Leihrad" an. Später wird es mit ein paar Euros dann aber den Besitzer wechseln. In wenigen Minuten ist das Hinterrad ausgetauscht und wir könne uns auf die Suche nach einer Bleibe machen.

Die Nachtfahrt wird kalt und lang, aber unsere Unterkunft entschädigt dafür ein wenig. Die nette Vermieterin stellt uns sogar noch ein paar gratis Biere hin. Wir holen noch von eimem Burgerladen um die Ecke ein üppiges Abendbrot und fallen tot ins Bett.

Der morgentliche Checkpoint in Knin ist nur 2,5 km entfernt, also Morgen früh leicht erreichbar.




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